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Geschichte

Bereits in den Jahren zwischen dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg entstanden Kontakte zwischen mehreren nationalen Verbänden der selbstständigen Handelsvertreter mit dem Ziel einer internationalen Zusammenarbeit zum Nutzen ihrer Mitglieder. Diese Kontakte wurden nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wieder aufgenommen und am 21. September 1953 wurde die Internationally United Commercial Agents and Brokers (IUCAB) gegründet. Damals bestand die IUCAB aus sieben nationalen Mitgliedsverbänden. In den folgenden Jahren traten weitere nationale Verbände in Europa und Nordamerika der IUCAB bei. Heute besteht die IUCAB aus 18 nationalen Verbänden von unabhängigen Handelsvertretern.

Die Charta, die von der Delegiertenversammlung der IUCAB beschlossen wurde, enthält eine Beschreibung der Zielsetzung und Aufgaben der IUCAB, die wie folgt lautet:

"Es ist das Ziel der IUCAB, die Freiheit und die wirtschaftliche Entwicklung des internationalen Handels zu wahren, zu schützen und zu fördern, die gemeinsamen Interessen der Handelsvertreter und Makler und die Stellung der Handelsvertreter und Makler als unabhängige Unternehmer in allen Ländern zu stärken. Die IUCAB nimmt auch an den Aktivitäten anderer internationaler Organisationen teil. Zusammen mit den nationalen Verbänden und Vereinen verpflichtet sich die IUCAB auf Aktivitäten, die diesem Zweck dienen. Die IUCAB verhält sich im Hinblick auf Politik und Religion neutral."

Internationale Anerkennung in der Geschäftswelt und bei staatlichen Institutionen und erfolgreiche Zusammenarbeit mit anderen Organisationen

Die Internationalität der IUCAB brachte nicht nur Anerkennung in der internationalen Geschäftswelt für die äußerst effiziente und effektive Rolle von Handelsvertretern im internationalen Handel und den Vertrieb, sondern auch die offizielle Anerkennung der IUCAB durch staatliche Institutionen und Organisationen..

In der Europäischen Union ist die IUCAB im European Commission's Register of Interest Representatives eingetragen und die IUCAB hat im Jahr 1986 mit Erfolg ein wichtiges Gesetzgebungs-Harmonisierung Projekt in einer Richtlinie des Europäischen Rates für selbstständige Handelsvertreter beeinflusst. Als Ergebnis wurde die Arbeit mit Handelsvertretern, die nach dem Recht eines der EU-Mitgliedstaaten arbeiten, durch einen eindeutigen Katalog von Rechtsnormen geregelt.

In Nordamerika hat IUCAB's Mitgliedsverband MANA einen wichtigen Beitrag bei den erfolgreichen Verhandlungen zu „Commission Protection Statutes“ geleistet, da es in verschiedenen Staaten unterschiedliche Regelungen in den Gerichtsbarkeiten gab. Vor allem aufgrund der MANA-Bemühungen haben 33 Staaten ein Gesetz erlassen, dass die rechtzeitige Provisionszahlung verlangt und die Konsequenzen bei Nichteinhaltung regelt.

Die internationale Anerkennung in der Wirtschaft entstand auch durch zahlreiche internationale IUCAB-Kongresse in Europa und in den USA, die von Handelsvertretern und Hersteller aus aller Welt besucht wurden. Der erste internationale IUCAB-Kongress wurde 1962 vom deutschen Mitgliedsverband CDH organisiert und durchgeführt. Nach dem Erfolg dieses ersten Kongresses wurden in den folgenden Jahren weitere internationale Kongresse in Paris (1963), London (1965), Rom (1967), Tel Aviv (1969), Kopenhagen (1973), San Francisco (1976), Amsterdam (1979), Wien (1984) mit großem Zuspruch durchgeführt. Ein weiterer großer internationaler Kongress fand im Jahr 2003 in Wien anlässlich des 50. Jahrestages der IUCAB statt. Marrakesch war dann der Schauplatz für den nächsten erfolgreichen internationalen IUCAB-Kongress im Jahr 2011.

Ein hervorragendes Beispiel dafür, wie das Ansehen des Berufstandes  Handelsvertretung durch IUCAB und seine Mitgliedsverbände gefördert wurde, ist das Advertorial, dass im Jahr 1999 im "Fortune Magazine" durch die  Manufacturer's Representatives Educational Research Foundation (MRERF) erschien und durch den IUCAB's Mitgliedsverband in Nordamerika MANA mitfinanziert wurde.
Das Advertorial im "Fortune Magazine" wird von Führungskräften aus der ganzen Welt gelesen und bietet einen guten und immer noch gültigen Überblick über alle Vorteile, die es für die Hersteller und Zulieferer durch den Einsatz von Handelsvertretern und Maklern gibt.

Die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen

Mit Blick auf die Vertretung, den Schutz und die Förderung der gemeinsamen Interessen von Handelsvertretern weltweit beteiligt sich die IUCAB an Aktivitäten und kooperiert mit zahlreichen Organisationen. Im Sinn der IUCAB-Mission, die Stimme für Handelsvertretungen auf der ganzen Welt zu sein, bestehen enge Beziehungen zwischen den IUCAB-Mitgliedsverbänden und den jeweiligen nationalen und internationalen Handels-Organisationen, Hersteller-Organisationen, Industrie-/ Handelskammern oder Lobbying-Organisationen.

Förderung & Bildung

Die Globalisierung und der Wandel z.B. bei technologischen Kommunikationsmitteln erfordern mit Blick auf sich ständig verändernde Anforderungen oder Funktionen eine kontinuierliche Weiterbildung und -entwicklung auch bei jedem Handelsvertreter. Es ist notwendig, die angebotenen IUCAB-Ausbildungsmöglichkeiten zu nutzen, um so gut gerüstet einen hohen Leistungs-Level erbringen zu können.

Die IUCAB Mitgliedsverbände bieten verschiedene Ausbildungs-Programme in hoher Qualität an. Beispiele für solche Bildungsprogramme sind die Kurse an der Business School von Lyon, die CRPM-Kurse in Arizona und die Kurse an der CDH-Sommerakademie in Deutschland.

IUCAB's Zukunfts-Mission

Unsere Mission für die kommenden Jahre ist es, gestärkt durch die Kraft zahlreicher unter dem IUCAB-Dach vereinter Mitgliedsverbände, weltweit die Interessen des Berufsstandes Handelsvertretung zu vertreten und zwar bei Regierungs- und Nicht-Regierungs-Organisationen, Handels-Verbänden und Hersteller-Verbänden, um den Nutzen und die Vorteile herauszustellen, die es in der Zusammenarbeit mit Handelsvertretern und Maklern gibt.